Donnerstag, 11. Januar 2018

Bildernachlese - Eistaucher am Sägmühlweiher 30.12.2017

Schwimmen im eiskalten Wasser für einen guten Zweck!

Eistaucher am Sägmühlweiher Trippstadt - 30.12.2017


Die Initiatoren dieser Privatveranstaltung sind Thomas Jörg und Uwe Klemens aus Trippstadt bzw. Stelzenberg, besser bekannt als "Wutti" und "Specht".
Die beiden haben vor 6 Jahren diese "Eistauchparty" ins Leben gerufen. Anfangs nur zu zweit sind es inzwischen bis zu 15 Personen die sich für den guten Zweck wagemutig ins kalte Nass stürzen.
Ca. 300 Zuschauer verfolgten in diesem Jahr das Spektakel.
Für die kostenlose Bewirtung konnte jeder der wollte etwas spenden.
Es waren mehr als 50 Helfer und Sponsoren dabei, die durch Ihre Unterstützung auch eine Tombola ermöglichten.
Diese Mal wurden 6400 € an Spenden eingenommen.
Dieser Betrag geht  je zur Hälfte als Spende an die Kinderklinik des Westpfalzklinikums Kaiserslautern und das Kinderhospiz Kaiserslautern.
Nach dem kühlen Bad ging es in die Gaststätte der Sägmühle, hier wurden Filme der vergangenen Jahre gezeigt und weiter gefeiert....


Alle Fotos © Helmut Celim





















Dienstag, 2. Januar 2018

Am Samstag, 06.01.2018 - Knutfest

Ab 17.00 Uhr 
Karlstalhalle Trippstadt
Traditionelles Knutfest des CDU Ortsverbandes Trippstadt-Stelzenberg
Gemeinsam mit Glühwein, Punsch, Würstchen und Waffeln ins neue Jahr starten!


Fotos vom Knutfest 2017 © Rebecca Leis


Donnerstag, 21. Dezember 2017

Ein frohes Weihnachtsfest!

Aquarell/Zeichnung©Ute Knieriemen-Wagner Tourist Info
Wir wünschen allen ein wunderbares und besinnliches Weihnachtsfest und einen guten Start ins neue Jahr!

Mittwoch, 20. Dezember 2017

Schneespaziergang

Ein Artikel von Hans Wagner
Mit dem ersten Schnee verwandelt der Pfälzerwald sich oft über Nacht in eine Zauberlandschaft. Was den Autofahrern ein Ärgernis ist, dies ist den Kindern die große Winterfreude! Der erste Schnee hat etwas Magisches und meist schafft er es auch die Seele der Erwachsenen zu bezaubern. Über einer Neuschneelandschaft liegt etwas Märchenhaftes. Sie berührt uns wie ein wundersames Gedicht und entführt uns ins Reich unserer Kindheit. Es liegt ein unwirklicher und unbeschworener Zauber über dem Wald, wenn der frisch gefallene Schnee die Landschaft verwandelt.
 
Alle Fotos © Tourist Info Trippstadt
Der Trippstadter Schlosspark hat sich mit dem ersten Schnee in eine große Spielwiese für die Trippstadter Kinder verwandelt. 
Wie ein verwunschener, geheimer Garten erscheint uns jetzt der Park. Der über Winter stillgelegte Springbrunnen steht nun einsam da und mächtig wirkt das Schloss mit seinen wuchtigen Sandsteinquadern. Wenn dann noch die Wintersonne mit ihren Strahlen die ganze Umgebung in ein winterliches Gold eintaucht, fühlt man sich fast in ein anderes Jahrhundert versetzt.
Groß ist die Freude der hier spielenden Kinder, überall werden Schneemänner aufgestellt und der ansonsten in seinem träumerischen Dornröschenschlaf liegende Schlosspark ist erfüllt vom jubilierenden Spiel der Jungen und Mädchen. In diesem Gewimmel von fröhlichen Kinderherzen spürt man vielleicht am eindringlichsten die Bedeutung des Wortes „Heimat“. Dieses Wort hat etwas Metaphysisches an sich, es widerspiegelt sich in den glücklichen Augen der hier spielenden Kinder. Heimat hat etwas mit Landschaft zu tun.



Wenn wir den Park durch seinen „Hinterausgang“ verlassen, eröffnet sich uns eine wunderschöne Aussicht auf die in weiß getauchten Höhenzüge des Pfälzerwaldes und unser bewundernder Blick spürt mit einem Mal den Zusammenhang von innerer und äußerer Landschaft. Unser Auge ist noch gebannt von den umliegenden Wäldern und baumbestandenen Hügeln, während wir dem schmalen Waldpfad folgen, der uns hinunter ins romantische Karlstal führt. Im Winter herrscht hier eine wohltuende Stille, nur hin und wieder ertönt aus dem Dickicht der Bäume der einsame Ruf eines Vogels. Still fließt die Moosalb durch das Tal und die vom Schnee bedeckten Fichten und Tannen versetzen uns in eine unwirkliche Stimmung, so dass es uns nicht wundern würde, wenn plötzlich Knecht Rupprecht mit seinem Schlitten, gezogen von einem wunderschönen weißen Hirsch, uns aus dem Fichtenwald entgegenkäme. 




Wenn wir am späten Nachmittag das Tal verlassen und uns wieder bergauf nach Trippstadt begeben, vorbei an der uralten Burgruine Wilenstein, die trutzig auf ihrem Bergkuppe thront, begleitet uns ein gutes Gefühl. Wir verspüren jene Harmonie in uns die der Pfälzerwald dem Wanderer schenkt, der sich aufmacht, seine Schönheiten und Geheimnisse zu ergründen.

Dienstag, 12. Dezember 2017

Zauberhafte Weihnachtszeit – zwischen heidnischen Bräuchen und christlichem Brauchtum



Ein Artikel von Hans Wagner

Mit der Adventszeit beginnt die weihnachtliche Vorfreude. 
Der Dezember ist oft nicht weniger düster als sein Vorgängermonat und es ist wohl die Vorfreude und Erwartung, die uns diesen Monat so hell und licht erscheinen lässt. Es ist der Monat des Brauchtums, des Glaubens aber auch des Aberglaubens. In keinem anderen Monat des Jahres vermischen sich heidnische Bräuche und christliches Brauchtum so stark miteinander wie im Dezember.

Der Name Dezember ist lateinischen Ursprungs und bedeutet der „Zehnte“ und leitet sich von „decem“, „zehn“ ab, doch mit Cäsar wurde er dann endgültig der zwölfte Monat des Jahres!
Sein altgermanischer Name war Julmond und geht auf das Brauchtum des Julklapp zurück. Maskierte Gestalten warfen mit dem Ruf „Julklapp“ ein Geschenk durch das Fenster oder die Tür. Dieser Julklapp war also der germanische Vorläufer unseres später entstandenen Weihnachtsfestes. 

Bereits am 4. Dezember, am Barbaratag beginnen die ersten Brauchtumsrituale. Man schneidet Zweige von einem Kirsch- oder Apfelbaum, stellt sie in eine Vase um sich am Weihnachtsfest eines blühenden Straußes zu erfreuen!

Mit dem alten Julfest, der „Wintersonnenwende“ am 21. Dezember nehmen die Tage wieder langsam zu. Und zwischen dem 25. Dezember und dem 6. Januar beginnen die sogenannten Los- oder Rauhnächte.
Nun reitet Wotan’s „Wildes Heer“ durch die Lüfte, um sich an den Abtrünnigen des alten Glaubens zu rächen....
Alter Birnbaum am Weg zu den "2 Steinen" - Foto © Ute Knieriemen-Wagner/Tourist Info Trippstadt

Dienstag, 5. Dezember 2017

Romantische Waldweihnacht Johanniskreuz - 16. und 17. Dezember 2017


Im Schein von Fackeln und Feuern, bei Punsch oder Bio-Glühwein im rustikalen Pfälzer Mini-Urschoppen, musikalisch eingestimmt von Blechbläsern und Alphörnern und bei einem speziellen Programm für Kinder feiert das forstliche Infozentrum Haus der Nachhaltigkeit seine mittlerweile 14. Waldweihnacht. Die überregional beliebte Veranstaltung findet  traditionell am Wochenende des 3. Advents (16./17.12.) statt. 
Charakteristisch für den vorweihnachtlichen „Öko-Markt“ mit seinen 70 Ständen ist, dass sich vieles um den Weihnachtsbaum vom Förster, das Wildbret aus heimischen Wäldern für den Festtagsschmaus sowie Handwerkskunst aus Holz und anderen Naturmaterialien dreht. Aber auch die sonstige Vielfalt mit herzhaften und süßen Leckereien aus dem Biosphärenreservat ist in der Region einzigartig und verführerisch zugleich. 

Vier Buslinien - aus dem Elmsteiner Tal, vom Hauptbahnhof Kaiserslautern und aus den beiden Verbandsgemeinden Waldfischbach-Burgalben und Rodalben - sowie ein umfangreiches Umleitungskonzept garantieren die gute Erreichbarkeit der Waldweihnacht.

Weitere Infos beim Haus der Nachhaltigkeit
und auf der Trippstadt Homepage